Ernährung Das Futter der kleinen Nager muss vor allem eines sein: Abwechslungsreich, ausgewogen und nicht zu fett! Der Zoofachhandel bietet ein Vielzahl von Körnermischungen an, aber nicht alle davon sind geeignet. Ich persönlich schaue auf die wichtigen Bestandteile des Fertigfutters. So sollten reichlich und vielfältig gemischte Getreidekörner und Getreideflocken enthalten sein. Ebenso sollten getrocknete Kräuter und auch getrocknetes Gemüse nicht fehlen. Achten Sie darauf, dass in der Mischung nicht zu viele fettreiche Bestandteile, wie Erdnüsse und Kürbiskerne enthalten sind. Sie werden von den Kleinen zwar gerne genommen, führen aber schnell zu Übergewicht! Ich persönlich füttere eine Körnermischung aus: Grassamen, Wellensittichfutter, Kanarienfutter ohne Rübsen, Buchweizen, Milo, Dari, Paddyreis, Kardi, Sesam, Erbsenflocken, Karottenwürfel und Rote Beete-Würfel. Zusätzlich gibt es noch getrocknete Mehlwürmer. Heu als wichtiges Grundnahrungsmittel sollte jeden Tag zur Verfügung stehen. Gemischt mit leckeren Kräutern oder Wildblumen schmeckt es den Rennies noch besser! Im Fachhandel gibt es auch große Auswahl von getrockneten Gräsern, z.B Löwenzahn, Luzerneklee, Pfefferminze usw., die auch immer gerne genommen werden. Pro Rennmaus sollte ein gestrichener Esslöffel Körnerfutter (bzw. 6-10 g) am Tag ausreichen. Falls dann doch mal etwas gebunkert wird, könnt ihr die Menge natürlich reduzieren. Selbstverständlich gehören auch Obst und Gemüse zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Ungefähr alle zwei Tage kann man seine Rennies mit etwas Frischfutter überraschen. Es sollte aber nicht zu viel auf einmal sein. Deswegen füttert lieber in kleinen Rationen. Was am Abend noch im Terrarium zurückbleibt, sollte entfernt werden, damit die Kleinen keine fauligen Reste fressen können. Wenn eure Rennmäuse noch nicht an Obst und Gemüse gewöhnt sind, solltet ihr mit kleinsten, daumennagelgroßen Stücken beginnen, sie an das zusätzliche Futter zu gewöhnen. Obst solltet ihr wegen der Gefahr von Diabeteserkrankungen nicht so oft füttern. Auch muss das frische Grün immer erst gründlich gewaschen und hinterher getrocknet werden, bevor die Rennies darüber herfallen. Füttert niemals direkt aus dem Kühlschrank, das kann zu Verdauungsbeschwerden führen! Am Besten ist es natürlich bei einem eigenen Garten, das Obst und Gemüse einfach selbst anzubauen. Futterliste