Herkunft Die mongolische Rennmaus stammt aus den Trockensteppen und Halbwüsten Zentralasiens. Hauptsächlich aus dem mongolisch-chinesischen Grenzgebiet nördlich und östlich der Wüste Gobi. In diesen Gegenden sind die Sommer trocken und heiß, die Winter trocken und bitterkalt. Dies erklärt, weshalb die kleinen Renner so gut an Kälte angepasst sind, Feuchtigkeit aber überhaupt nicht vertragen. Die kleinen Hüpfer leben dort in großen Gruppen mit einem komplexen Sozialgefüge und einer strengen Rangfolge. Wer sich nicht benehmen kann und die Rangfolge in Frage stellt, wird gnadenlos gebissen und verjagt. Der familienspezifische Geruch hilft den Rennmäusen, sich untereinander zu erkennen. Es werden verzweigte Gangsysteme mit Schlafkammern und Vorratshöhlen gebaut, die sich bis zu 1,5 m unter der Erdoberfläche befinden können. Geschichte Die mongolische Wüstenrennmaus (Meriones unguiculatus, lat. Krieger mit Krallen) gehört zur Säugetiergruppe der Nagetiere. Bis heute ist man sich nicht sicher ob sie zur Unterart der Mäuse oder der Wühler gehört. Die meisten der heute als Haustiere gehaltenen Rennmäuse stammen von den wenigen Tieren ab (ca. 20 Paare), die 1935 in der Ostmongolei und der Mandschurei gefangen wurden. Die Nachkommen dieser Tiere wurden in verschiedenen Forschungslaboren gezüchtet und für Tierversuche missbraucht - eine leidvolle Karriere, die sie leider mit vielen Nagetieren teilen. Schließlich gelangten sie dann über Amerika als Haustier nach Europa und bewohnen seither unsere heimischen Wohnzimmer. Allgemeines www.little-jumpers.de www.little-jumpers.de www.little-jumpers.de © by Jennifer Gehlert